Alles über Italien

Eine Winterreise nach Italien lautet der Titel einer 80 Seiten starken nützlichen Broschüre – herausgegeben vom Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamt (Enit) –, die dem Italienreisenden in spe allerlei Wissenswertes und Informatives mitteilt. Unter dem Stichwort „Allgemeines“ erfährt er kurz und bündig das Wichtigste über leidige Formalitäten, über Tarife, Vergünstigungen und ärztliche Behandlungen, über Papstaudienzen und Postgebühren. „Wintersport – Eisenbahnreisen – Autoreisen – Flugreisen – Schiffsreisen“, das sind die übrigen Kapitelbezeichnungen, hinter denen sich detaillierte Angaben über Verkehrsverbindungen, -gesellschaften und -tarife verbergen. Die Lektüre dieses Heftes sollte für jeden Italien-Ersturlauber obligatorisch sein. (Erhältlich im Enit-Delegationsbüro in Frankfurt/Main, Kaiserstraße 65.)

Lexikon der Schweiz

Ob man sich mit einem Bronchialleiden besser nach Ascona oder Lenzerheide begebe, in die Reizstufe 0 also (Schonklima) oder in die Reizstufe III (intensive Reizfaktoren, heftige Luftbewegung), das erfährt man in dem Kleinen Klimabuch der Schweiz. Für den Inhalt des Bändchens zeichnen höchst kompetente Stellen verantwortlich: das Eidgenössische Gesundheitsamt, das Physikalisch-Meteorologische Observatorium in Davos und die Meteorologische Zentralanstalt in Zürich. Und doch: da die Vereinigung der 42 Schweizer Klimakurorte als Herausgeber auch ein Wörtchen mitzureden hatte, fühlt sich der Leser nicht allzu objektiv informiert. Zumindest fallen ihm unmeteorologische Abschwächungen wie „ziemlich reich an Bewölkung“, „nicht übermäßig groß“, „von beträchtlicher Dauer“ auf. Knapp und sorgfältig ist man auf die Stichworte: Kurzzeit, Medizinische Indikationen und Betreuung, Ruhe und Gesundheitssport eingegangen. Im ganzen ein übersichtliches, aber ein für den Nichtmediziner nicht unbedingt notwendiges „Lexikon“ der Schweizer Klima-Kurorte.

Tendenz: anspruchsvoll

Die Zeit der zünftigen Jugendfahrten, die Pfadfinderherzen höher schlagen ließ, ist vorbei. Aus den Jugendfahrten wurden Jugendreisen, ja sogar Jugend-Flugreisen, aus den Zeltunterkünften Bungalows und Hotelpensionen (am Meer). Die Tendenz: anspruchsvoll. Dieser Tendenz entspricht das Sommerprogramm des „Club 28“ (Europäische Jugend Reise GmbH., München 2, Neuhauser Straße 34), das Mitte Februar erscheinen wird. Flugreisen nach Rhodos, Ibiza, Mallorca, nach Teneriffa, Bulgarien, Tunesien sind geplant; die Preise durchweg annehmbar: 14 Tage Vollpension, Flug ab Frankfurt, nach Ibiza 456 Mark, nach Bulgarien 495 Mark. Preiswerter und nicht minder verlockend sind die Bahnreisen nach Jugoslawien, Dänemark und Frankreich. Zwei Wochen an der Côte d’Azur in dem französischen Studentendorf Cap d’Ail (Fahrt ab Hamburg) kosten zur Hauptsaison 481 Mark.