Wir befinden uns in einer Schwierigkeit. Die Grenzen des dem Durchschnittsbürger an Deutlichkeit in der direkten oder indirekten Schilderung erotisch-sexueller Probleme Zumutbaren sind weitergezogen als im sogenannten bürgerlichen Zeitalter; Andererseits können diese Grenzen auch dann nicht einfach aufgehoben werden, wenn das betreffende Buch von einem Künstler unbestritten hohen Ranges stammt. Was aber verlangt werden kann, ist eine Gleichmäßigkeit in der Behandlung der Grenzfälle. C. E. L.