Im Januar dieses Jahres beliefen sich die Steinkohlenhalden bei den Zechen der sechs Länder der Montanunion auf 18,1 Millionen Tonnen. Das waren 6,5 Millionen Tonnen mehr als im Januar 1964. Trotz des Winters nahmen die Halden allein von Dezember bis Januar um mehr als eine Million Tonnen zu.

über die Hälfte der Haldenbestände entfielen Ende Januar mit 9,6 Millionen Tonnen auf die Bundesrepublik, deren Halden im Februar inzwischen auf 10,2 Millionen Tonnen wuchsen. Damit ist allerdings bei weitem noch nicht der Höchststand der Halden aus dem Jahre 1959 erreicht, als sie rund 18 Millionen Tonnen betrugen. Dennoch ist die Entwicklung besorgniserregend. Vor einem Jahr übertrafen die französischen Bestände mit 5,8 Millionen Tonnen die deutschen Halden noch um rund 1,2 Millionen Tonnen. Während Frankreich jedoch keine Vergrößerung seiner Bestände registrierte, haben sich die Halden der Bundesrepublik in der gleichen Zeit mehr als verdoppelt.