Durch die Rocky Mountains

Zwölf Tage auf dem Rücken eines Pferdes durch die amerikanischen Rocky Mountains. Die Damen und Herren Touristen reiten von Ranch zu Ranch, übernachten in Berghütten oder in Zelten. Die Cowboy-Romantik geht nicht so weit, daß die Reiter sich der Unbequemlichkeit einer Pferdepflege unterziehen müssen. Sie brauchen das Reitzeug auch nicht zu pflegen und die Stiefel nicht zu putzen. Auch sind die Farmen, auf denen sie längere Halts einlegen, mit allem Komfort moderner Touristik ausgestattet: Zimmer mit eigenem Bad, Schwimmbassins. Das Frankfurter Reisebüro Paul Günther veranstaltet einen solchen Reise-Ritt im Juli (Preis: 4080 Mark). Eine ähnliche Reise veranstaltet Dr. Tigges-Fahrten. Eine 15-Tage-Reise auf eine Ranch in den USA mit Stops in New York und Buffalo (Preis: 2750 Mark). Auf der hochmodernen Farm stehen den Gästen Pferde, Wasserski, Sauna und selbstverständlich auch Bars zur Verfügung.

Holland in vier Tagen

Wenn die Tulpen blühen in Holland, dann sind sie wieder unterwegs: Die riesigen Überlandbusse, vollbesetzt und vollbepackt „machen“ sie Holland in vier Tagen. Und auch Hummel veranstaltet in diesem Frühjahr – wie schon so oft – kurze Kreuzfahrten von Essen (93 Mark), Hannover (112 Mark) und Frankfurt a. Main (118 Mark) aus ins tulpenblühende Nachbarland. Am Wege liegen: die Miniaturstadt Madurodam, Den Haag, Rotterdam (Hafenrundfahrt), Delft (Porzellanfabrik), der Keukenhof (größte Blumenschau Europas), die „Blumenstraße“, Haarlem und Amsterdam.

Autotransporte anmelden

Kraftfahrern, die beabsichtigen im kommenden Sommer ihren Wagen auf Schiffen, Fähren oder Autozügen transportieren zu lassen, wird angeraten, sich bereits jetzt an den betreffenden Stellen anzumelden. Erfahrungen des vergangenen Jahres haben nämlich gezeigt, daß auch 1965 trotz der Ausweitung der Beförderungskapazität nicht genügend Plätze vorhanden sein werden.

174 Berlin-Flüge