Nach Ägypten?

Immer, wenn es in einem Land, das ein Reiseland ist, politisch donnert oder gar schießt, verzeichnet der touristische Markt das Ereignis. So war die Auseinandersetzung zwischen Bonn und Kairo nicht ohne Rückwirkung. Ein Tourist, der seine geplante Winterreise in das Land der Pharaonen verwarf und dafür Tunesien wählte, formulierte seine Gründe dafür so: "Nasser ist zu bewundern, er erreichte sein Ziel. Aus patriotischen Gründen bin ich aber gegen ihn. Vor allem aber weiß man ja nicht, was noch kommt. Als Ferienreisender möchte ich nicht in antideutsche Demonstrationen geraten."