Raketenstartplatz am Äquator

Frankreich plant, einen großen Raketenflughafen in Französisch-Guayana an der Nordostküste Südamerikas einzurichten. Er soll die politisch unsichere französische Abschußbasis für Versuchsraketen in der Sahara ersetzen.

Die Lage Französisch-Guayanas dicht am Äquator, so erläuterten die Befürworter des Plans, sei zum Abschuß von Erdsatelliten und Raumschiffen besonders geeignet. Dabei entspreche das Klima dem Klima Floridas, wo der amerikanische Raumflughafen John F. Kennedy Space Center liegt – mit einem Unterschied: In Französisch-Guayana gibt es keine Hurrikane. Die Amerikaner mußten verschiedentlich Startvorbereitungen für Raketen abbrechen, weil ein Hurrikan nahte.

Gefährliche Lebensmittel-Bestrahlung

Der Verdacht liegt nahe, daß Nahrungsmittel, die zum Zwecke der Konservierung radioaktiven Strahlen ausgesetzt worden sind, genetische Schäden hervorrufen können. Dies geht aus einer Arbeit hervor, die der in Wien tätige Biologe Om Parkash in der englischen Wissenschaftszeitschrift „Nature“ veröffentlicht hat.

Strahlenbehandelte Lebensmittel gibt es auf dem europäischen Markt noch nicht. In den Vereinigten Staaten und in Kanada hingegen sind bereits bestrahlte Kartoffeln – sie keimen nicht aus – und Speck, der durch eine Strahlenprozedur von Fäulnisbakterien befreit und darum sehr lange genießbar ist, zum Verkauf zugelassen.

In allen Teilen der Welt prüfen Forscher die vielversprechende Möglichkeit, harte Strahlen, für die menschliche Ernährung dienstbar zu machen. Dabei ist bislang stets betont worden, eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit sei ausgeschlossen.