Es war ein langer Weg von der kaum beachteten Ankunft einer kleinen amerikanischen Militärmission in Saigon im Jahre 1955 bis zum aktiven Eingreifen amerikanischer Streitkräfte in den vietnamesischen Bürgerkrieg. Dies waren die Etappen des US-Engagements in Vietnam:

12. 2. 1955: US-Generalleutnant John O’Daniel wird verantwortlich für Ausbildung und Organisation der neuen südvietnamesischen Armee. Ihm zur Seite stehen 350 US- und 1000 französische Offiziere.

12. 5. 1961: Vizepräsident Lyndon Johnson verspricht der Regierung in Saigon zusätzliche militärische Hilfe.

16. 6. 1961: US-Beratergruppe wird von 685 auf 3000 Mann vergrößert, darunter sind Spezialisten für den Anti-Guerillakrieg.

11. 10. 1961: Präsident Kennedy entsendet seinen militärischen Berater, General Maxwell D. Taylor (seit 1964 Botschafter in Südvietnam), mit einer Delegation nach Saigon.

15. 11. 1961: USA liefern Hubschrauber und alte B 26-Bomber.

9. 2. 1962: Vier-Sterne-General Paul D. Harkins übernimmt „US-Militärhilfe-Kommando Vietnam“.