In allen Bundesländern, Niedersachsen ausgenommen, werden Schüler, die ein Gymnasium besuchen wollen, geprüft. Dabei ist allgemein die Tendenz zu beobachten, „punktuelle“ Prüfungen, wie sie in Baden-Württemberg und im Saarland noch Brauch sind, zu vermeiden und begabte Schüller statt dessen in einem Probeunterricht zu ermitteln. Die Probezeit dauert verschieden lange; sie reicht von drei Tagen (Bayern, Schleswig-Holstein) bis zu einem halben Jahr (Berlin). In Bremen, Hessen und Rheinland-Pfalz brauchen nur die Schüler Probezeit oder Prüfung über sich ergehen zu lassen, die als „bedingt geeignet“ gelten.