Setzt man die Steuerbelastungen von den bundesrepublikanischen Ausgaben für die „Genußsucht“ ab, wird man schnell zu dem Ergebnis kommen, daß in den westdeutschen Gefilden für Genußmittel beinahe mehr Steuern zu zahlen sind, als Genuß zu erreichen ist. Die Hauptstelle gegen die Suchtgefahren kann aber auch aus einem anderen Grunde den warnend erhobenen Zeigefinger wieder verschwinden lassen: unsere Ausgaben für Genußmittel haben (im Gegensatz zu allen anderen Ausgabengruppen) noch lange nicht den Vorkriegsstand erreicht. Ergo: es geht bei uns nach solide zu. ww.