Reza Pahlevi, Schah von Persien, entging mit knapper Not dem Mordanschlag eines jungen Leibwächters, der plötzlich mit einer Maschinenpistole vor dem Kaiserpalast auf den Herrscher geschossen hatte. Zwei Leibwächter und der Attentäter kamen bei dem Feuergefecht ums Leben.

Hossin Ait Achmed, Berberführer, wegen bewaffneten Aufstandes gegen das Regime Ben Bella zum Tode verurteilt, wurde vom Staatschef begnadigt. Während des algerischen Freiheitskrieges hatte er gemeinsam mit Ben Bella fünf Jahre in französischen Gefängnissen zugebracht.

Rolf Lahr, Staatssekretär des Auswärtigen Amts, reiste nach Jordanien, Syrien und Libanon, um den Regierungen dieser Länder von einem Abbruch ihrer Beziehungen zu Bonn abzuraten.

Paul Scholz, einer der Stellvertreter des DDR-Regierungschefs Stoph, begab sich mit einer Delegation in den Jemen. In dem von ägyptischen Truppen kontrollierten Teil des Landes war vor einigen Wochen die Botschaft der Bundesrepublik in Brand gesteckt worden. Mehrere deutsche Ärzte, Krankenschwestern und Agrar-Experten wurden ausgewiesen.

Heinz Trettner, Generalinspekteur der Bundeswehr, hat als letzte deutsche Division die 12. Panzerdivision der NATO unterstellt.

Stephan J. Roth vom jüdischen Weltkongreß verlangte in Bonn für die 150 000 jüdischen Opfer des NS-Regimes, die erst nach dem 1. Oktober 1953 aus dem Ostblock emigriert sind, 2,5 Milliarden Mark Entschädigung. Die Bundesregierung will nur 700 000 Mark zahlen.