Bei der Nova Krankenversicherung a. G., Hamburg, erhöhte sich die Beitragseinnahme im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf rund 91,2 Millionen Mark. Aus dem Gewinn von 6,7 Millionen wurden 1,5 Millionen Mark den freien Rücklagen zugewiesen. Der Rest wurde für Beitragsrückerstattungen zurückgestellt. Bei der Tochtergesellschaft, der Nova Unfallversicherung AG. haben sich die Beitragseinnahmen mit 3,5 Millionen Mark mehr als verdoppelt. Das Unternehmen hat einen Gewinn von etwa 0,2 Millionen Mark ausgewiesen, um die sich der Verlustvortrag aus den beiden ersten Aufbaujahren vermindert.

Die Badische Kommunale Landesbank, Girozentrale, Mannheim, konnte auch im Jahre 1964 eine erhebliche Zunahme ihres Geschäftsvolumens verzeichnen. Die Bilanzsumme stieg um 13,5 Prozent auf 3,17 Milliarden Mark. Die Gesamteinlagen der Bank haben sich um 228 Millionen Mark auf 1,17 Milliarden Mark ausgeweitet. Die Sicht- und Termineinlagen der Sparkassen erhöhten sich um 33 auf 527 Millionen Mark, die der Wirtschaftsunternehmen und Privaten um 19 auf 190 Millionen Mark. Die Spareinlagen nahmen um 10 auf 50 Millionen Mark zu, Das Eigenkapital der Bank beträgt nun 83,3 Millionen Mark. 34 Millionen sind Stammkapital und 49,3 Millionen Mark offene Rücklagen. Diese werden aus dem Betriebsergebnis 1964 um weitere 7,5 Millionen Mark gestärkt, so daß die haftenden Mittel nun 90,8 Millionen Mark ausmachen.

Eine Steigerung ihrer Beitragseinnahmen um 23 Millionen auf nahezu 200 Millionen Mark erzielte die Aachner und Münchner Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, Aachen. Der Jahresabschluß weist einen Gewinn von 3,3 Millionen Mark aus, aus dem eine Dividende von 16 Prozent auf das Grundkapital von rund 12 Millionen Mark verteilt werden soll.

Bei einem Rückgang der Beschäftigten um mehr als 6 Prozent und einer Abnahme der Förderung um 4 Prozent nahm die Schichtleistung je Mann bei der Harpener Bergbau AG, Dortmund, um über 5 Prozent zu. Die Haldenbestände wuchsen bei der Kohle um 160 Prozent auf 630 000 Tonnen und beim Koks um 63 Prozent auf 100 000 Tonnen. Wegen der ungünstigen Absatzlage stiegen die Vorräte um 18 auf über 33 Millionen Tonnen. Bei einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Reingewinn von 6,4 Millionen und einem ebenfalls unveränderten Grundkapital von 127 Millionen Mark, wird eine Dividende von wieder 5 Prozent vorgeschlagen, nachdem 1962 die Dividende ausgefallen war.

Die Nordstern Allgemeine Versicherungs AG, Köln-Berlin, konnte 1964 die Prämieneinnahmen um 9,6 Prozent auf rund 224 Millionen steigern. Aus dem Gesamtüberschuß von 5,2 Millionen Mark sind 3 Millionen den Spezialrücklagen zugeführt worden. Der Reingewinn betrug 2,2 Millionen. Hieraus werden 16 Prozent Dividende auf das unveränderte Grundkapital von 12 Millionen ausgeschüttet, das zu über 40 Prozent der Colonia Kölnische Versicherungs-AG, Köln, gehört.

Die Erlöse aus dem Schiffahrtsbetrieb sind bei der Deutsche Dampfschifffahrtsgesellschaft Hansa, Bremen, um 10 auf rund 165 Millionen Mark gestiegen, obwohl die beförderte Ladungsmenge mit etwa 1,5 Millionen Tonnen rückläufig war. Aus dem Reingewinn von 1,07 Millionen Mark soll auf das alte Kapital von 17,5 Millionen eine Dividende von 6 Prozent und von 3 Prozent auf das 1964 neu eingezahlte Kapital von 2,5 Millionen Mark ausgeschüttet werden.

Die Beitragseinnahmen der Gothaer Feuer Versicherungsbank auf Gegenseitigkeit, Köln, stiegen im Jahre 1964 um 16,3 Millionen auf 135 Millionen Mark. Es wurden 1,9 Millionen den freien Rücklagen zugewiesen. Der Reingewinn beträgt 4,7 Millionen, während 2,5 Millionen Mark den Mitgliedern als Beitragsrückerstattung zugeführt wurden.