Ben Bella, algerischer Präsident a. D., z. Z. in Untersuchungshaft, hat sich von einem Nervenzusammenbruch erholt. Er darf Rundfunk hören und fernsehen. Sein Aufenthaltsort wird geheimgehalten, doch ist bekannt, daß der Fernsehsender Algier nur eine Reichweite von etwa 50 Kilometern hat.

Mohammed Boudiaf, emigrierter Widersacher Ben Bellas, beklagte in einem offenen Brief an das algerische Volk, daß immer noch die gleichen Personen im Amt seien wie vor dem Sturz des Machthabers.

Clementine Spencer-Churchill, Baroneß, Witwe Sir Winstons, bat zwei Schmuckdiebe, die als Fensterputzer in die Wohnung ihres Enkels eingedrungen waren, um die Rückgabe eines Diamant-Goldrings, den ihr 1945 Paulina Molotow im Auftrag Josef Stalins geschenkt hatte.

Werner Haag, Generalmajor, wird neuer Chef der Personalabteilung im Bundesverteidigungsministerium, die bisher immer von einem zivilen Beamten geleitet wurde.

Gerhard Moebus, Politprofessor und Leiter des wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrstabes an der Schule für Innere Führung der Bundeswehr, drohte mit seinem Ausscheiden, falls sich Gerüchte bewahrheiten, daß der Lehrstab der militärischen Schulleitung unterstellt wird.

Paul Nevermann, über eine Ehekrise gestolperter Hamburger Bürgermeister, fand ein neues Amt als Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Wohnungswirtschaftler und Wohnungspolitiker.