Sind Quasars eine Illusion?

Sind die quasistellaren Radioquellen (Quasars), jene seltsamen, im Verhältnis zu ihrer sichtbaren Größe unerklärbar stark radiostrahlenden Objekte am Himmel, optische Täuschungen?

Dr. J. M. Barnothy von der Biomagnetischen Forschungsanstalt in Evanston (Illinois) hält dies für möglich. Er glaubt, aus den Kraftlinien der Gravitation großer Milchstraßen-Systeme bestehende "Linsen" können die Strahlungen von entfernteren explodierenden Galaxien derart fokussieren, daß dadurch der Eindruck entsteht, was da so intensiv im Bereich der sichtbaren, der ultravioletten und der Radiowellen strahlt, sei ein sternartiges Gebilde von relativ geringen Ausmaßen.

Nach den Berechnungen des Gelehrten würden sich die beobachtete starke Rotverschiebung und die unregelmäßigen Helligkeitsschwankungen der Quasars als Wirkung einer solchen Gravitations-Linse erklären lassen.

"Doch selbst wenn es sich bei den quasistellaren Radioquellen nur um optische Illusionen handelt", erklärt Professor Barnothy, "sind sie für die Astronomie nicht minder interessant. Aus ihrer Anzahl nämlich wird man auch in diesem Fall Schlüsse über die Entwicklung des Kosmos ziehen können und insbesondere die Antwort auf die Frage erhalten, ob das Universum einmal vor vielen Milliarden Jahren aus einer gigantischen Explosion entstanden ist oder ob es immer schon in seiner heutigen Gestalt bestanden hat. Es lohnt sich also nach wie vor, nach Quasars zu suchen."

Bienensprache vor 300 Jahren entdeckt

Es scheint, als sprächen die Bienen in einer Art Zitterbewegung miteinander." Diesen Satz grub jetzt eine englische Bibliothekarin aus einem 300 Jahre alten Folianten aus, den John Evelyn, ein Gartenarchitekt, Berater und Freund König Charles II., verfaßt hat. Nähere Mitteilungen über die Art der Richtungs- und Entfernungsweisung finden sich in dem tausendseitigen "Elysium Britannicum" jedoch nicht. Somit kann der deutsche Zoologe Professor Karl von Frisch nach wie vor als Entdecker der Bienensprache gelten.