Wir brachten unter dem Titel "Dr. Binder ist entlastet" in unserer Ausgabe Nr. 16 vom Freitag, dem 16. April 1965, einen Bericht über die Untersuchungen gegen den derzeitigen Leiter des Amazonas-Hospitals Albert Schweitzer in Puccalpa/Peru, Dr. med. Theodor Binder.

In der Veröffentlichung zitierten wir wörtlich einen Satz, der aus dem hektographischen Text für die Presse stammte, den der Freundeskreis Dr. Binders in Bonn auf einer Pressekonferenz verteilte. Der Satz hieß:

"Neben ihren wirtschaftlichen Interessen ist es besonders der persönliche Haß gegen Dr. Binder, nachdem sie ihm früher sehr zugetan war, der sie dazu veranlaßt", nämlich zu Aktionen gegen Dr. Binder.

Wie wir über den Anwalt von Fräulein Gildemeister erfahren, hat der Presseinformant inzwischen diese Behauptung zurückgenommen.

Hierzu erklären wir, daß weder der Autor noch der verantwortliche Redakteur die Absicht hatten, die Persönlichkeit von Fräulein Gildemeister in einem negativen Licht erscheinen zu lassen. Nichts lag uns ferner. Wir bedauern, daß wir diese gegen Fräulein Gildemeister gerichteten Ausführungen des Freundeskreises Dr. Binder in unsere Veröffentlichung übernommen haben.