"Jedioth Chadashot‘ (Israel) "14 Jahre Zuchthaus für Mulka – das nennen wir nicht Gerechtigkeit."

"Zycie Warszawy" (Warschau): "Wenn man von den Anstrengungen der Verteidigung und den milden Urteilen absieht, hat das Frankfurter Gericht doch die Welt – wenn schon nicht die Bundesrepublik – daran erinnert, was Auschwitz," das größte Konzentrationslager des Dritten Reiches, wirklich war."

ADN (Ostberlin): "Eine Verhöhnung aller Opfer des Faschismus."

"Dagens Nyheter" (Stockholm): "... erhält aber die ganz; Strafbemessung einen Geruch legalistischer Absurdität – das ist unvermeidlich angesichts dessen, was in Auschwitz geschehen ist."

"De Nieuwe Gazet" (Brüssel): "Lebenslängliche Zuchthausstrifen ... sind auch nach 20 Jahren eine kümmerliche Sühne für die Millionen gequilter und zu Asche verbrannter Menschen Denen, die glauben,’ daß diese Milde ein Schlag ins Gesicht sei, möchten wir sagen, daß es gut ist, wenn sich das Opfer barmherziger als der Henker zeigt."

"Trybuna Ludu" (Warschau): "Selbst der berüchtigte Ruf des größten Vernichtungslagers hat das Frankfurter Gericht nicht dazu bewegen können, den Prozeß als eine Anklage gegen die Institution Auschwitz selbst zu behandeln, die die Quintessenz des Faschismus war."

"Daily Telegraph" (London): "Die Verbrechen dieses Regimes völlig auszulöschen, ist auf dieser Seite der Ewigkeit eine Unmöglichkeit."