Die Vereinigten Staaten sind das Land der Industriegiganten. Von den 100 größten Unternehmen der Welt sind allein 67 in Amerika beheimatet. Das Land, das nach den USA über die meisten Mammutbetriebe verfügt, ist in der Liste der 100 Riesen nur mit einem Fünftel der amerikanischen Zahl vertreten. Es ist die Bundesrepublik, die in dieser Liste mit 13 Betrieben erscheint. Im vergangenen Jahr war es noch ein Betrieb mehr; die Gelsenkirchner Bergwerks-AG hat sich in dieser Liste nicht mehr behaupten können.

Mit einem Anteil von 9 Unternehmen liegt England an dritter Stelle. Durch das Aufrücken von Guest, Keen & Nettlefolds sowie Courtaulds hat England seine Position in dieser inoffiziellen Rangliste erheblich verbessert. An vierter Stelle rangiert dann Japan, das diesmal mit vier Namen vertreten ist.

Der Umsatz dieser 100 Riesen erreichte im vergangenen Jahr zusammen rund 832 Milliarden Mark, von denen allerdings mit 465 Milliarden Mark fast 55 Prozent allein auf die 25 größten Unternehmen entfielen. Während der Umsatz der 100 Firmen gegenüber 1963 um 7,2 Prozent zunahm, setzten die 25 ersten der Liste 8,4 Prozent mehr um. Damit hat sich erneut bestätigt, daß die Umsätze der Großen besonders schnell wachsen.

Einen Rückschlag hat Frankreich hinnehmen müssen, das auf Platz 5 abgerutscht ist, da sich Japan nach der Fusion von Mitsubishi Heavy Industries auf den im Vorjahr von Frankreich gehaltenen Platz vier vorgeschoben hat. E. S.