"Die 27. Etage" (USA; Verleih: Universal): Edward Dmytryk, der sich bei seinen HaroldRobbins Adaptionen m Levmes Auftrag von allen guten Geistern verlassen gezeigt hat, ist diesmal ein leidlicher Thriller gelungen. David, ein erfolgreicher Wissenschaftler, kann sich nicht erklären, was um ihn herum vorgeht und warum. Ein Mann ist aus dem Fenster gestürzt, eine Frau, die er nicht kennt, scheint sich vor ihm zu fürchten, wo vorher Treppen waren, sind keine mehr, das Büro ist weg, der Eisschrank leer, und plötzlich sitzt noch ein dicker kiemer Killer in Davids Appartment und verlangt, daß er das nächste Flugzeug nehme. David wandert zum Psychiater, der wirft ihn raus, und auch ein Privatdetektiv, der sich liebevoll der mysteriösen Affare annimmt, kann ihm nicht weiterhelfen — er wird erschossen. Das ist spannend, so lange man nicht weiß, was gespielt wird, und ¥nrd öde und oder mit jedem Zipfelchen, das Dmytryk vom mühsam ausgebreiteten Schleier lüften muß, um irgendwie zum Ende "zu kommen: Hinter David, der vorübergehend sein Gedächtnis verloren hatte (Schock, Schuldkomplex), war ein großer Boß her der ihm eine Formel abpressen wollte. Die Bedrohung lost sich in nichts auf, denn David steht seinen Mann, bis er die Frau hat; auf der Strecke bleiben der Boß und die Chargen. U. N.