ländlich bieten sich wieder einige Lichtblicke ä~ J bei der llseder Hütte in Feine, obwohl den rund zehntausend Aktionären und der bundeseigenen Viag als Großaktionär zum drittenmal nacheinander ein dividendenloses jähr zugemutet wird. Der Konzern hat sein umfangreiches Modern isierungsprogramm abgeschlossen; die ersten Ergebnisse zeigen sich im kräftigen Anstieg der Umsätze und in einer Kostendegression. Allerdings blieb das erhoffte Ausmaß der Vorteile hinter den Erwartungen zurück, weil die Durchschnittseriöse je Tonne Walzstahl zurückgegangen sind und die Betriebsanlagen nur unzureichend ausgelastet waren. Hinzu kommt ein beträchtlicher Anstieg der Personalkosten von 109 8 auf 118 8 Millionen Mark. Die Konzernleitung erwartet jedoch, daß 1966 keine weitere Lohnkostensteigerung bringen werde.

Obwohl der ausgewiesene Verlust von 12 4 Millionen Mark höher ist als im Vorjahr, dürfte 1965 doch etwas mehr verdient worden sein als 1964. Es müssen die hohen AbschreibunSchuldenabbau hat allerdings die Zinslasten nicht vermindert — das wird auch 1966 noch nicht erwartet —, weil die notwendige Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten in mittel- und langfristige mit steigenden Zinssätzen einhergeht. stand ausscheiden und wahrscheinlich einen Platz im Aufsichtsrat einnehmen wird, kündigte zwar noch keine Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen an, aber er erstickte auch nicht alle Hoffnungen für das nächste Jahr. Eine bessere Ertragslage erwarten die Peiner vor allem von der Bildung der Stahlverkaufskontore. K. D.