Mit Gründung der Fiat-Leasing hat Fiat in Deutschland den ersten Schritt zur langfristigen Autovermietung gemacht. Vermietet werden alle Typen des Turiner Werks. Das jeweilige Fahrzeug wird für eine bestimmte Zeit, gemietet, meist ein bis drei Jahre. In diesem Zeitraum zahlt der Mieter Monatsmieten, deren Höhe sich nach dem Neupreis des Modells, der Mietdauer und den jährlichen Fahrleistungen richtet. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit wird der Wagen zurückgenommen.

Strafmandate auf Interzonenstraßen

Höhere Geldstrafen für Verkehrsübertretungen und sonstige Verstöße gegen Bestimmungen auf den Interzonenstraßen haben die DDR-Behörden angekündigt. Demnach drohen Geldstrafen zwischen 20 und 500 Mark. Die. Strafmandate können sofort bezahlt oder bei einer Filiale der Deutschen Notenbank eingezahlt werden. Säumige Schuldner werden in die Fahndungsliste „Säumige Westgeldschuldner“ eingetragen.

Die Bremsen und das Licht

Der Technische Überwachungsverein (TÜV) prüfte 1965 im Bundesgebiet 4,1 Millionen Kraftfahrzeuge und Anhänger auf Verkehrssicherheit. Von den vorgeführten Wagen waren 32 600 absolut verkehrsunsicher und wurden sofort aus dem Verkehr gezogen. Weitere 25 Prozent wiesen erhebliche und ebenfalls etwa 25 Prozent leichtere Mängel auf. Dabei wurden am häufigsten die Bremsanlage, ungefähr bei jedem dritten Fahrzeug, und die Beleuchtungsanlage beanstandet. Nur 1,9 Millionen oder 46 Prozent der geprüften Wagen waren fehlerfrei.

Teure Parkplätze

Für einen einzigen Autoparkplatz in Wohngegenden ist ein Betrag von 4000 Mark anzusetzen. In Stadtzentren erhöht sich der Betrag auf 10 000 Mark. Nach Schätzungen müssen bis 1975 rund 15,5 Millionen neue Parkplätze geschaffen werden, was einem Aufwand von 51,4 Milliarden gleichkäme.