Achmed Sukarno, indonesischer Staatspräsident, darf den Titel eines „Präsidenten auf Lebenszeit“ nicht mehr führen. Die Mitglieder des in Djakarta tagenden Volkskongresses sprachen ihm dieses Recht ab. Er verlor auch die Befugnis, das Kabinett zu bilden, an General Suharto.

Heinrich Calice, österreichischer Gesandter in Prag, legte im Namen seiner Regierung aus Anlaß des 100. Jahrestags der Schlacht von Königgrätz auf dem Schlachtfeld einen Kranz nieder.

Kou Mo-jo, Präsident der chinesischen Akademie der Wissenschaften, bezeichnete es als Lüge der imperialistischen Presse, daß er seine Ämter verloren habe. Er habe zwar scharfe Selbstkritik geübt und seine eigenen Bücher verbrannt, aber für einen revolutionären Schriftsteller sei es völlig normal, von Zeit zu Zeit Selbstkritik zu üben.

Heinrich Lübke, Bundespräsident, forderte auf dem 17. Internationalen Milchwirtschaftskongreß eine ständige, intensive Aufklärung über die Vorzüge der Milch. „Der Milchverbrauch müsse sich wieder erhöhen“, sagte Lübke, „die eigene Gesundheit und die der kommenden Generation hängt in entscheidendem Maße davon ab.“

Rolf Pauls, deuscher Botschafter in Israel, wird von den Israelis heftig angegriffen. Auf der Internationalen Handelsmesse in Tel Aviv hatte sich der Botschafter kritisch zu dem Versuch einiger israelischer Blätter geäußert, das Deutschand von 1966 als Nazi-Staat darzustellen, und hatte die Haltung Israels zur Frage der Oder-Neiße-Linie getadelt.