Mao Tse-tung, vor einigen Wochen bereits totgesagt, ist – chinesischen Zeitungsmeldungen (und Photos) zufolge – am 16. Juli bei einer Massensportveranstaltung eine Stunde lang im Jangtse geschwommen. Der 72jährige Parteichef habe sich 15 Kilometer weit von der Strömung treiben lassen.

Kronprinzessin Beatrix der Niederlande und Prinz Claus wurden bei ihrer Ankunft auf den holländischen Antillen mit Hakenkreuzen begrüßt, die an die Wände eines Kraftwerkes geschmiert waren.

Andrej Gromykö, sowjetischer Außenminister, verweigerte bei seinem Besuch in Tokio die Rückgabe der 1945 von den Sowjets besetzten Kurilen-Inseln. Trotzdem erklärte sich Japan bereit, mit Kapital und technischer Hilfe an der Entwicklung Sibiriens teilzunehmen.

General Suharto wurde von Präsident Sukarno zum neuen Ministerpräsidenten in Indonesien ernannt. Er bleibt zugleich Oberbefehlshaber und Verteidigungsminister. Das neue Kabinett hat nur noch 29 Mitglieder. Sukarno umgab sich früher immer mit hundert Ministern und Sekretären.

Joseph Mobutu, der Präsident des Kongo, konnte nur mit Mühe eine Rebellion seiner Truppen im Nordosten des Landes beenden. Weiße Söldner und ehemalige Gendarmen aus Katanga, die drei Monate lang auf ihren Sold vertröstet worden waren, hatten sich der Stadt Kisangani (früher Stanleyville) bemächtigt.