Der Hinweis, daß die Zahl der Verkehrstoten wahrscheinlich nicht im gleichen Ausmaß ansteigen wird wie der Motorisierungsgrad, enttäuscht. Dabei ist die Rate von 16 000 Verkehrstoten im Jahr doch schon erschreckend hoch, das heißt, wie ja auch bemerkt wurde, "eine unerträgliche Belastung für unsere Gesellschaft".

Wenigstens ist es mir unverständlich, warum bis heute auf den deutschen Autobahnen keine generellen Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen. In den Vereinigten Staaten gibt es diese, obwohl die Straßen dort den deutschen Autobahnen zum Teil überlegen sind, oft weniger dicht befahren werden und die zu bewältigenden Entfernungen meistens viel größer sind als bei uns. Das Prinzip der persönlichen Freiheit scheint hier bei uns am falschen Ort überbewertet zu sein.

Dr. Klaus Rudolph; Elliehausen

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Überrascht war ich, daß kein Fachmann bei den Interviews das kommende Problem des Großbehälterverkehrs anschnitt. Dabei sind alle Schiffahrtszeitungen voll davon, die ersten speziellen Behälterschiffe laufen bereits, Aufträge für mindestens 16 Schiffe sind bereits erteilt. (Davon einer hier nach Emden.) Für den Landtransport der Behälter gibt es zwei Wege:

1. Sattelschlepper mit Aufliegeanhänger

2. Bahntransport