Christos Kazanis, ein 22jähriger "Zeuge Jehovas", wurde wegen Wehrdienstverweigerung von einem Militärgericht in Athen zum Tode verurteilt. Er war schon 1964 wegen des gleichen Vergehens zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Edward Kennedy, US-Senator, drängt den Kongreß, den Waffenverkauf in den USA unter strenge Kontrolle zu bringen: "Alle zwei Minuten wird in Amerika jemand mit einer Schußwaffe umgebracht, geschlagen, verletzt oder verstümmelt."

Gottfried von Habsburg-Lothringen verursachte ungewollt in der österreichischen Politik und Öffentlichkeit eine wilde Aufregung, weil er beim Grenzübertritt nach Österreich mit seinem Vetter Otto, dem Chef des ehemaligen Kaiserhauses, verwechselt worden war, der seit 1919 im Exil lebt.

Sylvia Wells, eine 23 Jahre alte Londoner Stenotypistin, wurde nach zehn Tagen Arbeit im Büro Premierministers Wilson entlassen, weil sie mit einem Kommunisten verheiratet ist. Sie verriet sich, als sie mit ihren Kolleginnen über ein Schreiben zum Vietnamkrieg zu diskutieren anfing.

Willi Klockner, einst Cheffahrer Bundeskanzlers Konrad Adenauer, wurde Vorsteher der Dampferanlegestelle in Linz am Rhein. Er will über seine Fahrten mit Adenauer ein Buch veröffentlichen.

James Kassler, 40jähriger US-Major und Fliegerheld des Korea-Krieges, wurde nach 75 Einsätzen über Nordvietnam abgeschossen und gefangengenommen. In den zwölf Monaten bis zum Juni 1966 verloren die Amerikaner in Vietnam, laut Verteidigungsminister McNamara, 406 Flugzeuge und 271 Hubschrauber.