Die Beitragseinnahmen stiegen bei der National Allgemeine Versicherungs-AG, Lübeck, um 14 Prozent auf 125,3 Millionen Mark. Während im Vorjahr ein kleiner versicherungstechnischer Verlust angegeben war, wurde diesmal ein Gewinn von 1,7 Millionen ausgewiesen. Der Gewinn nach Zuweisung von 0,8 Millionen zu den Rücklagen beträgt 0,9 Millionen Mark, hieraus werden 16 Prozent Dividende auf das eingezahlte Grundkapital von 5,1 Millionen ausgeschüttet.

Die Gesamtprämieneinnahmen der Schlesischen Feuerversicherungs-Gesellschaft in Köln betrugen 47,3 Millionen und überstiegen damit den Prämiensatz des Vorjahres um fast zehn Prozent. Der versicherungstechnische Gewinn beträgt 1,9 Millionen Mark. Es wurden 0,2 Millionen den freien Rücklagen zugewiesen. Aus dem mit 0,9 Millionen ausgewiesenen Reingewinn wird eine Dividende von 16 Prozent auf das volleingezahlte Grundkapital von fünf Millionen gezahlt.

1965 wurde bei der Leipziger Verein-Barmenia Lebensversicherung aG, Hamburg, mit 169 Millionen Mark Versicherungssumme die bisher höchste Steigerung des Neuzugangs erzielt. Ende 1965 betrug der Versicherungsbetrag 765,6 Millionen Mark (im Vorjahr 619,5). Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 18 Prozent auf 36,8 Millionen Mark. Der Überschuß belief sich nach Zuweisung von 150 000 Mark an die freien Rücklagen auf 6,5 Millionen Mark.

Bei der Deutsche Sachversicherung Eigenhilfe, Hamburg, sind die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 11,2 Millionen (15 Prozent) auf 85,5 Millionen Mark gestiegen. Es wurden 3,4 Millionen den freien Rücklagen und 0,6 Millionen an die Rücklagen für unvorhergesehene Fälle zugewiesen. Dadurch erhöhten sich die gesamten Rücklagen auf 24,3 Millionen Mark. Aus dem Reingewinn von 0,4 Millionen wird eine unveränderte Dividende von sieben Prozent gezahlt.

Der Versicherungsbestand der Münchner Lebensversicherungs AG, München, ist auf 501 Millionen Versicherungssumme (plus 20,3 Prozent) angewachsen. Die Beitragseinnahmen von fast 22 Millionen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent. Der Rückstellung für Beitragsrückerstattungen wurden 2,4 Millionen, das sind 97 Prozent des Gesamtüberschusses zugewiesen. Aus dem Gewinn von 74 711 Mark werden sechs Prozent Dividende ausgeschüttet.

Die Verwaltung der Preußische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (Preußenelektra), Hannover, gibt zum erstenmal einen Überblick über den Gesamtkonzern. Der Stromabsatz stieg um 9,7 Prozent auf 14,4 Milliarden KwH. Damit wurde die durchschnittliche Steigerungsquote der öffentlichen Stromversorgung des gesamten Bundesgebietes von 6,9 Prozent übertroffen. Der konsolidierte Außenumsatz stieg auf 1,4 Milliarden Mark. Es wird vorgeschlagen, eine Dividende von 12 + 1 Prozent aus dem Reingewinn von 51,4 Millionen Mark auszuschütten.

Die Albingia Versicherungs-Aktiengesellschaft Hamburg, hat beschlossen, das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln um eine Million auf elf Millionen zu erhöhen. Die neuen Aktien aus dieser Kapitalerhöhung sind bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr voll gewinnberechtigt. Nach Zuweisung von 2,4 Millionen zu den Rücklagen beträgt der Reingewinn 1,7 Millionen Mark. Hieraus wurden sechzehn Prozent Dividende auf das Grundkapital von zehn Millionen und sechzehn Prozent auf den Betrag der Kapitalerhöhung ausgeschüttet.