des Edelstahls erstrecken wird –, spielt in der technischen Umstrukturierung des Bochumer Unternehmens eine ganz entscheidende Rolle. Jedenfalls dürften die in Bochum längst überfälligen Maßnahmen zur Anpassung an den Strukturwandel am Stahlmarkt durch die Anlehnung an den größeren Konzern nunmehr beschleunigt getroffen werden.

Zwei Warmwalzstraßen sollen in absehbarer Zeit stillgelegt, der völlige Übergang der Elektrowarmblecherzeugung auf die Kaltbandherstellung bis 1967 erreicht werden. Das Edelstahlprogramm wird bereinigt, die weniger gefragten Produkte sollen ganz aufgegeben werden. Die Umstellung der Stahlwerke Bochum wird, wie die Verwaltung mitteilte, zu „einer fühlbaren Verringerung der Belegschaft“ führen; bis jetzt ist die Beschäftigungsziffer des Unternehmens seit Anfang 1965 bereits um mehr als 800 zurückgegangen. nmn