Ein zwar kleines, aber sehr stabiles Unternehmen – von der Konkurrenz oft beneidet – ist die Rowenta Metallwarenfabrik GmbH, Offenbach. Mit der Produktion von Kleinelektrogeräten, Feuerzeugen, Geschirrspülmaschinen und Großkaffeemaschinen erzielt diese Gesellschaft sehr beachtliche Gewinne. Unumwunden erklärte auch ihre Geschäftsleitung: Man habe stets konsequent nur das eine Ziel verfolgt, nämlich die Ertragskraft des Unternehmens zu sichern. ‚Ein Unternehmen hat einen anständigen Profit zu machen“, erläuterte Aufsichtsratsvorsitzer Curt Heuckeroth.

Zwar heißt es bei Rowenta, man habe nicht Umsatz um jeden Preis erzielt, sondern, wenn die Konkurrenz manchmal billiger anbot, auch Nein gesagt. Dennoch wurde 1965 mit etwas über 80 Millionen Mark ein gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent erhöhter Umsatz erreicht. Und bei einem Stammkapital von 9 Millionen Mark betrug der Jahresgewinn beachtliche 5,2 Millionen Mark, zu denen noch ein Gewinnvortrag von 1964 von 5,3 Millionen Mark hinzukommt.

Eine so grundsolide Bilanz wie die von Rowenta ist nur selten zu sehen. Die Investitionen