„Dr. Glücks Blumenpflege-Sortiment“. Dabei hatte die Gesellschaft das Glück, daß der Leiter der Biologischen Abteilung in der Forschungsgruppe der Chemischen Fabrik Kalk‚ einer Salzdetfurth-Tochter, Dr. Glück, nicht nur seine Fachkenntnisse, sondern, was in diesem Fall ebenso wichtig ist, einen zugkräftigen Namen zur Verfügung stellen konnte.

Das Unternehmen hat seine Marktchancen gründlich untersucht und ist dabei zu dem Schluß gekommen, daß hier eine Nachfrage vorhanden ist, die es ihm ermöglicht, auf der Basis der bisherigen Rohstoffgrundlagen und unter Ausnutzung der vorhandenen Erfahrungen in der Düngerherstellung seinen Produktenbereich zu erweitern und ihn auf eine Anzahl neuer Markenartikel auszudehnen. Gründliche Vorbereitung war auch notwendig, denn bislang verfügt Salzdetfurth nur über verhältnismäßig geringe Erfahrungen im Markenartikelgeschäft.

Sie stammen aus dem Absatz der Haushalts-Speisesalz-Packungen „Sonnensalz“ und des gelben Streusalzes „anti-rutsch“ die in ihren Verpackungen direkt für den Endverbraucher bestimmt sind. Anders steht es mit dem Kalidünger und dem Volldünger für die Landwirtschaft, mit dem Steinsalz für Gewerbe und Industrie, mit den Kalichemikalien, dem Soda – alles Massengüter.

Die 8000 bis 10 000 Salzdetfurth-Aktionäre sollten indessen keine übertriebenen Erwartungen an Dr. Glücks Sortiment knüpfen, was die Dividende angeht. Vorerst hat der Markt an Blumendüngemitteln in der Bundesrepublik erst ein Gesamtvolumen von 25 bis 30 Millionen Mark. kw