China-Reisen

Die jüngsten Unruhen in China haben die Air France, die am 19. September ihren Liniendienst nach Schanghai eröffnete, um die sonst aus diesem Anlaß üblichen Eröffnungsfeiern mit Ehrengästen gebracht. Der erste Flug ist also zunächst so etwas wie ein Erkundungsflug.

Von den ausgeschriebenen China-Reisen haben die Reiseunternehmen DER und Kuoni Gruppenreisen, die für Oktober vorgesehen waren, zurückgestellt. IT-Einzelreisen werden angetreten, die Visa wurden erteilt. Eine Touristengruppe des ADAC, die in dieser Woche China bereiste, konnte das vorgesehene Programm, soweit bisher bekannt, ungehindert durchführen.

Das Auto an Bord

Das neue Schiff „Prinzesse Ragnhild“ (8500 BRT) der norwegischen Jahre-Linie (die Reederei ist in Deutschland seit langem durch die Fährverbindung Kiel–Oslo mit der „Kronprins Harald“ bekannt) wirft am 29. November die Leinen zur ersten Kreuzfahrt in südlichen Gewässern los. Die 18tägige Reise führt von Kiel über Oslo, Kopenhagen, Southampton, Lissabon, Madeira, Santa Cruz, Las Palmas, Casablanca, Tanger und Palma de Mallorca nach Barcelona. Die Rückreise erfolgt mit dem Flugzeug wahlweise ab Palma oder Barcelona nach Frankfurt. Versprochen werden – das ist neu auf Kreuzfahrten – schnelle Fahrt und lange Aufenthalte in den angelaufenen Hafenstädten. Die Passage-Preise liegen (einschließlich Flug) zwischen rund 1000 und 3000 DM, je nach Kabinenlage und -ausstattung (ohne Landausflüge). Die späteren Kreuzfahrten dauern 14 Tage und gehen von und bis Barcelona; in diesen Fällen erfolgt auch die Anreise mit dem Flugzeug ab Frankfurt. Wer mit dem eigenen Pkw anreist, kann ihn in Barcelona im Autodeck der „Prinsesse Ragnhild“ kostenlos abstellen und während der Reise zu Landausflügen verwenden. (Touropa)

„Hanseatic“-Fahrten fallen aus

Zwar wird die schwer beschädigte „Hanseatic“ noch einmal den Atlantik überqueren, nicht mit eigener Maschinenkraft, sondern von Schleppern gezogen, ob sie aber jemals zu einer weiteren Reise auslaufen wird, erscheint gegenwärtig fraglich. Als sicher ist anzunehmen, daß die stark gefragten Jahresend-Kreuzfahrten ausfallen werden. Freilich liegt bis heute bei den Reisebüros eine Absage der „Hanseatic“-Kreuzfahrten noch nicht vor.