FÜR Schüler, Studenten, Lehrer oder ganz privat in Sachen englischer Dichtung Engagierte –

Herrig/Meller/Sühnel: „British and American Classical Poems“; Georg Westermann Verlag, Braunschweig; 380 S., 19,80 DM.

ES ENTHÄLT von der blutigen Edward-Ballade, einem der frühesten Gedichte in englischer Sprache überhaupt, bis hin zu J. D. Enrights „Apocalypse“ (1962) eine umfangreiche Auswahl englischer und amerikanischer Gedichte, ergänzt durch Worterklärungen, Illustrationen nach zeitgenössischen Vorlagen, Kurzbiographien der Autoren sowie einer vergleichenden Tafel der Geschichte und Dichtungsgeschichte.

ES GEFÄLLT, weil diese Anthologie hält, was ihre überaus sorgfältige Aufmachung und ihre reiche Ausstattung, versprechen, nämlich eine wirklich repräsentative Sammlung angelsächsischer Poesie, die mit ebenso viel Fachwissen wie Unvoreingenommenheit zusammengestellt wurde. Der „Ode on a Grecian Um“ kann die Nachbarschaft von „Finnegans Wake“ nur gut tun, und daß es von John Donne eine Verbindung zu den Versen des „Book of Nonsense“ gibt, dürfen Schüler heute schon merken. Wer will, kann es auch als Erwachsener nachholen. P. K.