Die Prämieneinnahmen der Vereinigten Krankenversicherung AG stiegen 1965 auf 254,7 (219,3) Millionen Mark. Der höheren Prämieneinnahme stehen mit 167,7 Millionen Mark erhöhte Versicherungsleistungen gegenüber. Die Schadenquote hat sich mit 65,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Bei der Raiffeisen- und Volksbanken-Versicherung Lebensversicherungs-Gesellschaft a. G. belief sich das Neugeschäft Ende 1965 auf 717,8 Millionen Mark Versicherungssumme. Die Zuwachsrate liegt bei 26,9 Prozent. Damit konnte die Gesellschaft ihren 1964 gewonnenen 9. Platz innerhalb der deutschen Lebensversicherungsunternehmen auf den 7. Platz verbessern. Der Versicherungsbestand des selbst abgeschlossenen Geschäfts erhöhte sich 1965 um 634 9 Millionen auf 2,95 Milliarden Mark Versicherungssumme. Das ergibt eine Zuwachsrate von 27,4 Prozent, der Bundesdurchschnitt liegt bei 15,9 Prozent. Damit hielt die Gesellschaft ihren 15. Platz innerhalb der deutschen Lebensversicherungs-Unternehmen.

Um 27,2 auf 174,3 Millionen Mark haben sich bei der Raiffeisen- und Volksbanken-Versicherung Allgemeine Versicherungs-AG die Beitragseinnahmen 1965 erhöht. Diese Zuwachsrate liegt beträchtlich über dem Durchschnitt der größeren Sachversicherer. Das Geschäftsergebnis ermöglicht es, die Rücklagen wiederum zu verstärken. Der Sonderrücklage wurden 2 Millionen und der Rücklage für außergewöhnliche Schadenfälle 4 Millionen zugewiesen. Aus dem verbleibenden Reingewinn ist wie in den vergangenen Jahren eine Dividende von 10 Prozent verteilt worden.

Bei der Allgemeine Rentenanstalt Lebens- und Rentenversicherungs-AG, Stuttgart, betrug 1965 der Zugang an neuen Versicherungen im direkten Geschäft 729 (574) Millionen Mark. Der gesamte Versicherungsbestand einschließlich der in Rückdeckung übernommenen Versicherungen erreichte am Bilanzstichtag 3,103 (2,612) Milliarden Mark. Den Stammaktionären wurde wieder eine Dividende von 16 Prozent des eingezahlten Kapitals gezahlt.

Die Beitragseinnahmen der Deutsche Beamten-Versicherung, öffentlichrechtliche Lebens- und Rentenversicherungsanstalt, Berlin/Wiesbaden, stiegen um 9,4 Prozent auf 13,8 Millionen Mark. Der Versicherungsbestand erhöhte sich auf 3768 Millionen Mark. Der Überschuß betrug 24,3 Millionen. Davon wurden 23,8 Millionen an die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen, die hiernach eine Höhe von 64, 3 Millionen erreichen, zugewiesen.

Bei der Barmenia Allgemeine Lebensversicherungs-AG, Wuppertal, stiegen die Beitragseinnahmen um rund 30 Prozent auf 7,5 Millionen Mark. Das Gesamtgeschäft schließt nach Zuweisung eines Betrages von 20 000 Mark an die gesetzlichen Rücklagen mit einem Gewinn von 56 938 Mark (im Vorjahr 125 333),