Joseph Mobutu, der Präsident des Kongo, ließ die Meuterei von 3000 Katangern in Kisangani mit Gewalt niederwerfen. Den Streit mit Portugal und Spanien, die von ihm der Komplicenschaft mit Moise Tschombé bezichtigt werden, führte er bis an den Rand des Abbruchs aller Beziehungen.

Antonio Ressano Garcia, portugiesischer Geschäftsträger in der kongolesischen Hauptstadt Kinschasa, wurde während der Plünderung des Botschaftsgebäudes durch kongolesische Jugendliche und angolanische Emigranten verprügelt und dann in einem Auto verschleppt. Er wurde mit seinem eigenen Binder gewürgt; seine Kleider wurden mit Benzin getränkt. Erst auf Befehl Präsident Mobutus kam er wieder frei.

Sir Solly Zuckermann, wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, erörterte in Moskau mit sowjetischen Experten neue Methoden zur Entdeckung unterirdischer Atomversuche.

Mihajlo Mihajlov, 32jähriger Vorkämpfer für ein Mehrparteiensystem in Jugoslawien, wurde wegen Verbreitung falscher Informationen über Jugoslawien zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das Gericht blieb unter der Höchststrafe von 29 Monaten. Mihajlov kann Berufung einlegen.

Ian Smith, rhodesischer Premierminister, sagte ein baldiges Ende der Rhodesien-Krise voraus. Es muß sich jedoch erst zeigen, ob sein Optimismus auf Grund seiner Gespräche mit einer britischen Minister-Delegation gerechtfertigt war.

Moritz Mitzenheim, lutherischer Landesbischof von Thüringen, wurde vom Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht, mit dem „Stern der Völkerfreundschaft“ in Silber ausgezeichnet. Er soll 1963 Ulbrichts Einwilligung für die Rentner-Reisen erreicht haben.