Auto mit Elektroantrieb

Eine Höchstgeschwindigkeit von 128 km/st kann das von General Motors neu entwickelte Auto mit Elektroantrieb erreichen und in 16 sec von 0 auf 96 km beschleunigen. Der Prototyp, der kürzlich in Detroit vorgeführt wurde, nachdem schon Ford ein Auto dieser Art entwickelt hat, war eine Chevrolet-Corvair-Karosserie mit einem Wechselstrommotor statt des Benzinmotors im Heck. Der Wagen wird jedoch durch die vielen Batterien, die vorne und hinten untergebracht sind, um 400 kg schwerer als das Benzinauto. Er kann mit einer Batterieladung nur 130 km weit fahren. Als Stadtwagen könnte er dennoch eine Zukunft haben.

Straßentunnel Italien–Frankreich

Italienische und französische Sachverständige prüfen seit einiger Zeit die Möglichkeiten einer neuen Straßenverbindung zwischen Italien und Frankreich. Die einzige bestehende Straße, die Via Aurelia, kann den Verkehr nicht annähernd bewältigen. Eine Autobahn in der gebirgigen Küste müßte schwere Hindernisse überwinden. Vermutlich wird man unter dem Ciriegiapaß einen Tunnel bauen, der die Fahrtzeit von Cuneo nach Nizza um fast zwei Stunden verkürzt. Die Italiener sind von diesem Plan begeistert. Sie haben in Cuneo bereits mit Vorbereitungen und Probebohrungen begonnen. Der Tunnel soll in der Stunde 800 Autos durchlassen und wird etwa zwölf Kilometer lang sein. Die Bauzeit wird wohl vier bis fünf Jahre betragen. Allerdings haben es die Franzosen nicht gar so eilig wie die Italiener. Sie befürchten, daß der Tunnel sich nachteilig auf den eigenen Fremdenverkehr auswirken wird.

Protest auf dem Dach

Eine New Yorkerin, die einen Polizisten daran hindern wollte, ihren falsch geparkten Chevrolet abzuschleppen, kletterte auf das Dach ihres Wagens. Ihr Protest war vergebens – wenn auch die Langmut der Polizei groß war. Zweieinhalb Stunden saß die Dame in luftiger Höhe. Währenddem entbrannte ein heftiges Wortgefecht: Die Frau bat und argumentierte, die Polizisten appellierten an ihre Vernunft und 150 Passanten ermunterten die tapfere Frau. Eine schließlich herbeigerufene Streife bereitete dem Schauspiel mit Gewalt ein Ende. Der Auftritt wird teure Folgen haben. Neben den Gebühren von mindestens 160 Mark für Abschleppen und Übertreten des Parkverbotes muß die Frau mit einer Strafe wegen ordnungswidrigem Verhalten und Behinderung der Polizei rechnen. Das harte Vorgehen gegen Parksünder ist eine Notmaßnahme der New Yorker Polizei. Falsch geparkte Wagen werden sofort abgeschleppt.

Verriegelung für Autositze