"... und schreib mal aus Warschau" von Irmela Brender; Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart; 206 S., 9,80 DM

INHALT: Die Autorin reist nach Warschau, um dort zu arbeiten (im Büro einer Spielwarenfabrik) und dies so sehr andere Land kennen zu lernen. Sie erzählt, wie sich aus Vorurteilen Ansichten bilden, berichtet von Freundschaften und Entdeckungsfahrten, Historie und Alltag.

AUSSERDEM gefällt diese Mischung aus Reportage und Erzählung, weil sie auf jeder Seite beweist, wieviel man gewinnt, wenn man ohne Voreingenommenheit Menschen und Länder erlebt. Dazu kommt die Fähigkeit der Autorin, klar und anschaulich zu schildern. Das alles macht ihr Buch sehr empfehlenswert.

"Mädchen im Glashaus" von Grit Seuberlich; Ensslin & Laiblin Verlag, Reutlingen; 197 S., 9,–DM

INHALT: In Billes Klasse kommt ein junges Mädchen, das alle als hochnäsig empfinden. Doch Bille entdeckt, daß die Neue infolge eines Unfalls eine Beinprothese tragen muß, und hilft ihr, mit der Hochnäsigkeit die Scheu zu überwinden.

AUSSERDEM gefällt diese in Milieu und Personen typische Mädchengeschichte, weil sie mit Humor und der erforderlichen Festigkeit Belehrung mit Unterhaltung verbindet. Sehr empfehlenswert.

"Frühling bricht sich wieder Bahn" von Sanne van Havelte, aus dem Holländischen von Ursula Bruns; Sigbert Mohn Verlag, Gütersloh; 271 S., 12,80 DM