Die Schwäbische Hüttenwerke GmbH (SHW), Wasseralfingen, hat 1965/66 (30. März) ihren Außenumsatz mit 114,04 (117,33) Millionen Mark nicht ganz behaupten können. Das befriedigende Ergebnis des Vorjahres habe nicht wieder erzielt werden können. Für 1965/66 wird deshalb eine auf 7 (9) Prozent gekürzte Dividende, allerdings auf das am 1. April 1965 durch Einzahlung zu pari auf 10,0 (7,5) Millionen Mark erhöhte Stammkapital verteilt. Es befindet sich unverändert zu je 50 Prozent im Besitz des Landes Baden-Württemberg und der Gutehoffnungshütte Aktienverein, Nürnberg/Oberhausen.

Das amerikanische System, im Automobilgeschäft als „dritte Dimension“ des Absatzes neben dem Bar- und Finanzierungskauf das Leasing (Verpachten) zu betreiben, gewinnt auch in der Bundesrepublik bei den Autofabriken zunehmend Freunde. Nunmehr ist auch das Volkswagenwerk in dieses Geschäft eingestiegen und hat als neue Tochtergesellschaft die Volkswagen Leasing GmbH, gegründet, die kürzlich ihre Tätigkeit aufgenommen und bereits die ersten Geschäfte abgeschlossen hat.

Bei der Deutsche Gasolin Nitag AG, Hannover, stieg 1965 der Gesamtumsatz in Kraft- und Schmierstoffen der Menge nach um rund 3 Prozent. Der wertmäßige Umsatz (ohne Hilfsumsätze) erhöhte sich um 2,1 Prozent auf rund 771 Millionen Mark. Die Investitionen betrugen 1965 etwa 26 Millionen Mark. Trotz erheblicher Verschärfung der Wettbewerbslage konnte die Gesellschaft ihre Position im Tankstellengeschäft festigen; im erlösungsgünstigen Großgeschäft wurden hingegen Einbußen hingenommen. Das Tankstellennetz wurde weiterhin den Markterfordernissen angepaßt. Eine Anzahl unrentabler Tankstellen wurde aufgegeben. Dennoch erhöhte sich die Gesamtzahl der Tankstellen; sie beträgt zur Zeit über 3300 Stationen. Auf das Kapital von 10 Millionen wurden 7 Prozent Dividende verteilt.

Für die Mobil Oil AG in Deutschland, Hamburg, schloß das Geschäftsjahr 1965 mit einem erneuten Verlust von 4,2 Millionen Mark ab, nachdem das vorangegangene Jahr bereits ein Defizit von 16,3 Millionen Mark gebracht hatte. Die Gesellschaft rechnet für die Geschäftsjahre 1966 und 1967 mit noch höheren Verlusten. Für die weitere Zukunft erwartet die Gesellschaft als Resultat der Aktivierung des Erdgasabsatzes und aus weiteren Rationalisierungsmaßnahmen jedoch eine wesentliche Verbesserung ihrer Jahresergebnisse. Im übrigen werde sich die Gesamtsituation durch die vor dem endgültigen Abschluß stehenden Verhandlungen mit der Gelsenkirchener Bergswerks AG und den übrigen Aral-Partnern grundlegend ändern.