Unter der Überschrift „Verurteilen ist nationale Lust“ schrieb Gerhard Mauz im „Spiegel“ von der „diesjährigen Sommerorgie der deutschen Fähigkeit, schon auf einen Verdacht hin den Stab zu brechen: Selbstkritische Stimmen beschuldigen ‚Bild‘ der Anstiftung. Doch hat die nationale Lust am Schnellrichter noch nie eines Verführers bedurft. Sie folgt dem Immergrün des Sprichworts ‚Wo Rauch ist, da muß auch Feuer sein‘. Und wo Verdacht sich regt, muß sie sich darum einfach hinlegen. ‚Bild‘ ist dabei allenfalls das Federbett, das sie über sich breitet.“