Sehr sehenswert:

„Fahrenheit 451“. François Truffaut hat von Ray Bradburys science-fiction-Roman nur die Prämisse von der Gesellschaft übernommen, die das Lesen verboten hat. Die von der Vorlage propagierte Meinung, Bücher würden auch unter totalitären Bedingungen noch der Sammlung und Selbstbesinnung dienen können, treibt Truffaut durch detaillierte Abmalerei ad absurdum. Mit einer Konsequenz, die Schaudern macht, stellt er dar, was aus entfremdeter Kultur wird: Am Ende ist das Lesen von Büchern nicht besser als das Verbrennen von Büchern. Mit Julie Christie und Oskar Werner und in Farbe.

Bereits besprochen: „Abschied von gestern (Anita G.)“, von Alexander Kluge. „Alexander Newskij“, von Sergej M. Eisenstein. „Der Glanz des Hauses Amberson“, von Orson Welles. „Der Soldat“, von Jean-Luc Godard. „Der Würgeengel“, von Luis Buñuel. „Der zerrissene Vorhang“, von Alfred Hitchcock. „Hallelujah – die Hügel“, von Adolfas Mekas. „Mamma Roma“, von Pier Paolo Pasolini. „Wenn Katelbach kommt“, von Roman Polanski.

Sehenswert:

Bereits besprochen: „Das Irrlicht“, von Louis Malle. „Der Schatten“, von Jerzy Kawalerowicz. „Ein Fall für Harper“, von Jack Smight. „Ein Mann wird gejagt“, von Arthur Penn. „Pharao“, von Jerzy Kawalerowicz. „Romeo, Julia und die Finsternis“, von Jirí Weiss.

Langweilig:

„Bei Ami 2000 oder: Wie verführt man einen Playboy?“, von Michael Pfleghar. „Das gewisse Etwas der Frauen“, von Luciano Salce. „Die Bibel“, von John Huston. „Die großen Schnauzen“, von Robert Enrico. „Doktor Schiwago“, von David Lean. „Eine Million Jahre vor unserer Zeit“, von Don Chaffey. „Halb elf in einer Sommernacht“, von Jules Dassin. „Immer Ärger mit den Engeln“, von Ida Lupino. „Mademoiselle“, von Tony Richardson. „Maigret und sein größter Fall“, von Alfred Weidenmann. „Scharfe Kurven für Madame“, von Jaques Resnard.