Unser Kritiker sah:

DER TOD DES PRÄSIDENTEN

Gleichnis in drei Akten

Von Peter Lotar

Badisches Staatstheater in Karlsruhe

Peter Lotar ist deutschen Theaterbesuchern in Erinnerung geblieben durch ein Stück über die Widerstandsbewegung gegen Hitler. „Das Bild des Menschen“ war „ein Requiem“ für den Grafen Stauffenberg und seine Mitverschworenen. Stroux hatte die Uraufführung für die Berliner Festwochen inszeniert.

Jetzt griff der Autor (1910 in Prag geboren, seit 1950 in der Schweiz lebend) abermals den politischen Mord als Theaterthema auf: „Der Tod des Präsidenten“ handelt von der Erschießung Abraham Lincoln (1865) durch den Schauspieler John Wilkes Booth, der aus den im amerikanischen Bürgerkrieg unterlegenen Südstaaten stammte.