Im zweiten Teil ihres „Lexikon des Jungen Deutschen Films“ führt die Zeitschrift Filmkritik auch Hans-Jürgen Pohland an, der seine Grass-Verfilmung „Katz und Maus“ soeben beendet hat. Und sie zählt die Titel der Filme auf, die Pohland gemacht hat, ehe er mit den Brandt-Söhnen gen Polen zog: Hunde mit Liebe erzogen; Pferde gestern, heute und morgen; Freizeit und Erholung; Ein Blick in die Max-Reinhardt-Schule; Was du ererbt von deinen Vätern ...; Früh übt sich ...; Kleine Welt in großer Stadt; Strom über Berge; Nicht vergessen (I); Strandfreuden für Erwachsene; Die großen Vier; Interview; Kinderkrippe; Menschen beim Baden; Knigge im Walde; Neues Haus am Zoo; Ein Gesetz will helfen; Mit 18 nach 18; Vom Rasten und Rosten; Graue Boote; Die von der Sonne leben; Nicht vergessen (II); Blech; Fechten; Um acht Uhr kommen die... wieder; Nicht vergessen (III); Schatten; Autos von morgen – Straßen von heute – Menschen von gestern; Mannequins; Brücke zur Sonne; Helfende Hände; Bürger Grass; Wenn ich Chef wäre; Tobby. Das Kuratorium Junger Deutscher. Film, mit dessen Geld Pohland „Katz und Maus“ produzieren konnte, hat sich offenbar von dieser Liste tief beeindrucken lassen, nicht von ihr beeindruckt, dafür aber um so mehr von den „männlichen Spielen“ des Mahlke-Darstellers Lars Brandt, die die Filmbewertungsstelle „mit Delikatesse gemacht“ und „wertvoll“ fand, zeigte sich das Bundesinnenministerium: Es will dem Außenministerium Amtshilfe leisten und die Staatsgelder zurückfordern oder sonstwie verhindern, daß „Katz und Maus“, von der FSK bereits freigegeben, unverschnitten in die Kinos kommt. U. N.