Alkohol kontra Führerschein

Deutsche Autofahrer sind dem Alkohol nach wie vor sehr zugetan. In der ersten Jahreshälfte 1966 wurden insgesamt 49 225 Führerscheine eingezogen, davon 42 894 wegen Trunkenheit am Steuer. Eine Untersuchung in Bayern ergab, daß bei Männern der Alkohol mit an der Spitze der Unfallursachen steht, während er bei Frauen an letzter Stelle kommt.

Unfall mit Kettenreaktion

In Corwen (England) fuhr eine junge Dame an einem schönen Sonntagnachmittag von einer Geburtstagsfeier nach Hause. Sie kam von der Straße ab, durchbrach mit ihrem Kleinwagen zwei Viehzäune und sauste über zwanzig Meter tief in ein felsiges Flußbett hinab. Dort holperte sie weiter bis in einen 15 Meter tiefen Teich. Sie rettete sich aus dem Wagen, wurde von der Strömung über einen neun Meter hohen Wasserfall gespült und konnte sich schließlich auf einen herabhängenden Ast retten. Der Wagen ist hin. Die Fahrerin kam mit Hautabschürfungen davon.

ADAC informiert im Winter

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club informiert über Straßenverhältnisse und Wetter in allen süd- und westeuropäischen Ländern. In Zusammenarbeit mit Automobilklubs in ganz Europa werden täglich neue Berichte verfaßt. Der Kraftfahrer kann sich im Bundesgebiet bei allen ADAC-Geschäftsstellen erkundigen.

Unfallhilfe als Pflichtkurs

Der niedersächsische Minister für Verkehr und Wirtschaft hat eine Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung angekündigt. Alle Führerscheinbewerber werden dann an einem sechs- bis achtstündigen Unfallhilfskurs teilnehmen müssen. Die Bundesregierung hat eine allgemeine Regelung abgelehnt: Sachliche und personelle Voraussetzungen seien nicht erfüllt.