De Gaulles Forderungen, den Goldpreis zu verdoppeln, bringt die amerikanischen Goldbergwerke in finanzielle Schwierigkeiten. Das Finanzministerium der USA hat es aus außenpolitischen Gründen abgelehnt, ihnen staatliche Unterstützung zu gewähren.

Die amerikanische Regierung fürchtet, daß eine Subventionierung der Goldminen im Ausland zu neuen Spekulationen über den offiziellen Goldpreis führen könnten. Die Unterstützung der Minen könnte so ausgelegt werden, als ob die USA das Gold entgegen allen offiziellen Stellungnahmen doch höher bewerten, als es in dem gesetzlich fixierten Goldpreis zum Ausdruck kommt.

Seit 1934 ist die amerikanische Bundesbank verpflichtet, Gold zum Preis von 35 Dollar je Feinunze zu kaufen und zu verkaufen. Da in den vergangenen 33 Jahren die Förderkosten stark gestiegen sind, klagen nicht nur die amerikanischen, sondern auch die südafrikanischen Goldbergwerke darüber, daß sie in die Verlustzone geraten. m j