Prinz Philip, der Gemahl der britischen Königin, zog sich, wieder einmal, den Zorn der öffentlichen Meinung zu, weil er vor Exporteuren geäußert hatte, er sei es leid, ständig neue Ausreden für sein Land gebrauchen zu müssen. Der Daily Express erinnerte den Prinzen daran, daß Großbritannien seine angenommene Heimat sei.

General Lemnitzer, amerikanischer NATO-Oberbefehlshaber, soll, ehe die letzten US-Kampfeinheiten am 31. März französischen Boden verlassen, von Präsident de Gaulle mit dem Großkreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet werden.

Prinz Charles von Luxemburg, der jüngere Bruder des Erbherzogs Jean, verlobte sich mit Joan Dillon, der Tochter des ehemaligen US-Schatzministers und Botschafters in Paris.

Indira Gandhi, indische Ministerpräsidentin, wurde auf einer Wahlversammlung in der ostindischen Hafenstadt Bhuwaneschwar durch einen Steinwurf aus der Menge getroffen, der ihr Nasenbein zerbrach. Nach kurzer Unterbrechung setzte sie ihre Rede fort.

Jacques Soustelle, Drahtzieher des Putsches in Algier, der 1958 de Gaulle an die Macht trug, seit einigen Jahren aber wegen Zusammenarbeit mit der OAS als Hochverräter gesucht, will bei der Parlamentswahl im März in Lyon kandidieren. Er hält sich vermutlich in Norditalien verborgen.

Konrad Adenauer reiste für mehrere Tage nach Spanien; Generallissimus Franco nahm sich ausnehmend Zeit für eine Audienz. Auf der Rückreise will Adenauer seinen Freund de Gaulle besuchen.

Ernst Ludwig Heuss, der einzige Sohn des früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss, erlag am Dienstag einem Schlaganfall. Heuss, Direktor der Lörracher Wybert AG, hatte nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1963 das Theodor-Heuss-Archiv in Stuttgart mitbegründet.