Genau 20 Jahre sind es her: Ein Flugzeug vom Typ DC-3 landet auf dem Hamburger’Flughafen Fuhlsbüttel. 21 Passagiere steigen aus. Das war in Hamburg die erste Landung einer Maschine der SAS im neuen Liniendienst von Stockholm über Kopenhagen und Hamburg nach Amsterdam. Täglich zwei Landungen und zwei Starts. So begann es. Sechs Monate zuvor hatten sich eine dänische, eine schwedische und eine norwegische Gesellschaft zur SAS zusammengeschlossen, zum Scandinavian Airlines System, der einzigen internationalen Fluggesellschaft mit der Heimat in drei Ländern.

Genau 20 Jahre sind es her... Repräsentant Freiherr von Holtzapfel und die Angestellten der Hamburger Niederlassung blicken zurück mit Stolz. Damals flogen im Jahr rund 20 000 Passagiere mit der SAS; heute: über drei Millionen. Dazwischen die Marksteine der Entwicklung: die Pioniertaten, die Erprobung neuer Maschinen und Verkehrswege. Die SAS etablierte sich als erfahrenste Gesellschaft im Polardienst, als schnellster Rund-um-die-Welt-Dienst... Die Erde wurde kleiner.

Genau 20 Jahre sind es her: Da wurde in Deutschland der Anfang in Hamburg gemacht. Damals arbeiteten vier Angestellte in einer Bude auf dem Fuhlsbütteler Flugplatz. Heute zählt die Hamburger Bezirksvertretung (am Ballindamm) 65 Mitarbeiter, und in Westdeutschland gibt es elf Vertretungen. Und der Blick eilt voraus mit Zuversicht, voraus ins Zeitalter der Überschallmaschinen und Jumbo-Jets. Die Erde wird noch viel kleiner. WB