Das Jahr 1966 war. ein gutes Bankenjahr. Die Berliner Bank AG schwimmt geradezu im Geld. Die konjunkturelle Flaute hat sich für sie insofern günstig ausgewirkt, als viele Sparer mehr Geld zur Bank brachten und den Konsum zurückstellten.

Auf der anderen Seite hat die Investitionsmüdigkeit der Unternehmer das Kreditvolumen nur mäßig um 5,4 Prozent anwachsen lassen. Da die Bank außerdem ihre Geldmarktanlagen verminderte, war sie so flüssig, daß sie ihre Refinanzierung abbauen und die Barreserve erhöhen konnte. Bei der allgemeinen Anspannung am Geld- und Kapitalmarkt wurde Wert auf eine ausreichende Liquiditätsvorsorge gelegt. Die Bilanzsumme stieg um 5,5 Prozent auf 1,72 Milliarden Mark.

Auch die Erträge haben sich günstig entwickelt. Sie werden um 5,5 Millionen Mark höher als im Vorjahr ausgewiesen. Der freien Rücklage sind aus dem Jahresgewinn 3 Millionen Mark zugeflossen. Für den Berliner Senat gibt es unverändert 16 Prozent Dividende. W. P.