Die Deutsche Centralbodenkredit AG, Berlin/Köln, hat 1966 aus dem Ertrag des Geschäftsjahres 3,8 Millionen Mark in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die ausgewiesenen Rücklagen betragen nunmehr 60 Millionen. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 2,455 auf 2,644 Millionen.

Eine um 2 auf 16 Prozent erhöhte Dividende schlägt die Verwaltung der Sächsischen Bodencreditanstalt, Frankfurt, ihren zum 10. April einberufenen Aktionären vor. Die erst 1960 aktivierte Sachsenboden konnte in den wenigen Jahren ihrer Tätigkeit ihre Bilanzsumme auf 544 Millionen Mark steigern. Die umlaufenden Schuldverschreibungen betragen 501 Millionen Mark, die langfristigen Ausleihungen belaufen sich auf 461 Millionen Mark.

Die Frankfurter Hypotheken-Bank, Frankfurt am Main, schlägt für das Geschäftsjahr 1966 unverändert 17 Prozent Dividende auf 40 Millionen Mark Grundkapital vor, von dem für das Vorjahr allerdings 10 Millionen Mark junge Aktien nur zur Hälfte gewinnberechtigt waren. Am Aktienkapital der Gesellschaft sind die Dresdner Bank mit über 25 Prozent, die Deutsche Bank mit 25,1 Prozent und die Commerzbank mit rund 10 Prozent beteiligt.

Bei der Banca Popolare di Novara, Novara, die in Italien 289 Niederlassungen und in Frankfurt am Main und London Repräsentanzen unterhält, stiegen 1966 die fremden Gelder auf fast 900 Milliarden Lire; die Zunahme der Spargelder belief sich auf 13,75 Prozent, die der Kontokorrenteinlagen der Kundschaft auf 11 Prozent. Die ausgewiesenen eigenen Mittel erhöhten sich auf rund 18,5 Milliarden Lire. Besonders stark zugenommen hat wiederum der ausgewiesene Reingewinn. Er beträgt rund 2,37 Milliarden Lire, aus dem nach Dotierung verschiedener Fonds pro Anteil eine von 320 auf 350 Lire erhöhte Dividende ausgeschüttet wird. Die über 4 Millionen Geschäftsanteile sind im Besitz von jetzt 51 487 Mitgliedern (1965: 50782).

Die Süddeutsche Bodencreditbank schlägt für 1966 eine Dividende von 17 (16) Prozent auf das Aktienkapital von 15 Millionen Mark vor. Bei einer Erhöhung der Bilanzsumme um rund 145 Millionen hat sich das Geschäft weniger stark ausgedehnt als im Vorjahr. Die gesetzliche Rücklage wurde um 6,5 auf 44 Millionen erhöht. Das Eigenkapital (Kapital und Rücklagen) beträgt nunmehr 59 Millionen Mark.

Das Geschäft der Berliner Handelsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat auch 1966 eine weitere Ausdehnung erfahren. Nahezu unverändert werden Steuern und ähnliche Abgaben mit 3,4 (3,3) Millionnen Mark ausgewiesen. Nach Zuweisung von 2 Millionen an die freien Rücklagen verbleibt ein Reingewinn von wieder 6,48 Millionen Mark, aus dem eine unveränderte Dividende von 18 Prozent gezahlt wird. An Stelle des als persönlich haftender Gesellschafter auscheidenden Wilhelm vom Tümpling tritt der bisherige Syndikus und Mitglied der Direktion Dr. jur. Hans Georg Gottheiner.

Die Elbschloß-Brauerei, Hamburg, an der die Dresdner Bank und die Münchener Rückversicherung zusammen mit mehr als 75 Prozent beteiligt sind, wird ihr Kapital im Verhältnis 3:1 auf 8 Millionen Mark zum Ausgabekurs von 150 Prozent erhöhen. Die hereinfließenden Mittel dienen der Finanzierung des Kaufs der Dreiviertelmehrheit an der Hildesheimer Aktienbrauerei (Jahresausstoß 200 000 Hektoliter). Die Elbschloß-Brauerei setzt ihre Dividende von 15 auf 17 Prozent herauf, ein Satz, der nach Möglichkeit auch in den kommenden Jahren durchgehalten werden soll.