Von Zweistein

In meiner Bibliothek gibt es keine zwei Bücher, deren Inhalt aus gleich vielen Wörtern besteht. Die Anzahl der Bücher ist größer als die Anzahl der Wörter jedes einzelnen Buches. Diese beiden Angaben reichen aus, um mindestens eines meiner Bücher zu beschreiben. Was steht in dem Buch? (Auflösung in der nächsten Ausgabe.)

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Lösung der vorigen Logelei: Der Reisende befindet sich in einem der drei Dörfer Abi, Bebi und Cebi; hier trifft er einen der vier verschiedenen Typen, einen Abianer (lügt), einen Bebianer (sagt die Wahrheit), einen Cebianer (lügt abwechselnd), der bei der ersten Antwort die Wahrheit sagt, oder einen Cebianer, der beim Antworten mit einer Lüge beginnt. Mithin sind drei mal vier, also zwölf verschiedene Situationen möglich. In welcher er sich befindet, soll der Reisende durch Fragen ermitteln, die von dem Mann nur mit ja oder nein beantwortet werden. Das Problem ist also: Mit wie vielen solcher Fragen kann man von zwölf Alternativen eine bestimmte herausbekommen? Drei Fragen reichen sicher nicht aus, denn es gibt nur acht verschiedene Tripel aus ja und nein (ja-ja-ja, ja-ja-nein...). Auf vier Fragen hingegen kann man sechzehn verschiedene Antwort-Kombinationen aus ja und nein erhalten, mehr als der Reisende braucht. Mit vier Fragen muß also der Reisende ermitteln können, wo er sich befindet und aus welchem Dorf der Gefragte kommt.

Die Fragen müssen so gestellt werden, daß nach der ersten Antwort höchstens acht mögliche Situationen übrigbleiben, nach der zweiten höchstens vier und nach der dritten höchstens zwei. Hier ein Beispiel: 1. Bin ich in Abi? 2. Bist du aus Cebi? 3. Bin ich in Bebi? 4. Bin ich in einem der beiden Dörfer Abi und Cebi?