München

Der Umstand, daß Paul Nogais Blick an einem Sommertag des Jahres 1956 auf einen Haufen demontierter Grabsteine fiel, war von entscheidender Bedeutung für seinen späteren Lebensweg.

Die Grabsteine lagen auf einem Schuttabladeplatz des bayerischen Städtchens Moosburg, leuchteten mit Bronze- und Goldbuchstaben gen Himmel und regten Paul Nogais Phantasie an.

Paul Nogai, der vor dem Krieg bei Breslau mit allem gehandelt hatte, außer mit Lebensmitteln, und zu dessen Verkaufsschlagern die Restauration abgenutzter Chaiselongues gehört hatte, betätigte die Bremse und begab sich in die Tiefen der Schuttabladegrube.

Als er daraus wieder hervorkam, war er zu den Erkenntnissen gekommen:

Erstens: „Das sind 120 Stück, die haben Tausende gekostet.“

Zweitens: „Die meisten sind heil und halten noch mindestens hundert Jahre.“