T~" ie zuweilen als "vierte Großbank" bezeich- L nete Bank für Gemeinwirtschaft hat im vergangenen Jahr einen Schlußstrich unter ihren organisatorischen Aufbau gezogen. Das Institut war im Jahre 1958 aus den bis dahin selbständigen sechs Gemeinwirtschaftsbanken hervorgegangen. Es hatte zunächst an diesem historisch gewachsenen Verwaltungsaufbau weitgehend festgehalten. Erst in den letzten Jahren bemühte es sich verstärkt um eine Zentralisierung. Im Jahre 1966 nun wurden die noch bestehenden Verwaltungen für die Bereiche Nord, West- und Süd1964 1965 1966 deutschland zur strafferen Führung der Geschäft und zur Vterwaltuflgsvereinfachung" aufgelöst und deren Aufgaben auf die Frankfurter Hauptverwaltung und auf die Niederlassungen an den genannten Plätzen verteilt.

Dieser Vorgang hat sich auch in einer Verringerung der Zahl der Vorstandsmitglieder um vier auf nunmehr nur noch sechs niedergeschlagen. Um ihr finanzielles Fundament zu verbreitern, hat die Bank andererseits im vergangenen Jahr gleich zweimal das Grundkapital erhöht. Mit 3 83 (im Vorjahr 3 55) Prozent der Bilanzsumme ist ihr haftendes Eigenkapital allerdings keineswegs so reichlich bemessen, daß die Bank getrost einer weiteren Expansion entgegensehen kann. Von dem verstärkten Einlagenzuwachs hat die BfG nur zwei Fünftel im Kreditgeschäft einsetzen können. Der größere Teil kam hingegen den liquiden Anlagen zugute, so daß sich dementsprechend auch die Liquidität verbessert hat. Das machte sich nicht zuletzt in der Ertragslage bemerkbar. Obwohl die Bank 1966 ihr "biiher bestes Ergebnis" erzielte, mußte sie doch eine Verringerung der Zinsmarge auf 2 0 nach 2 2 Prozent in Kauf nehmen, z umal sich ihre Einlagenfinanzierung gleichfalls verteuerte. E B.