Sehr sehenswert:

„Masculin – féminin“, von Jean-Luc Godard. „Ich kann eine ganze Revolution ausführen.“ „Was ist das: eine ganze Revolution?“ „Man gibt uns das Rohmaterial und den Entwurf. Man muß auf den ersten Blick sehen, wie man die Arbeit ausführen kann, alle Operationen, die darauf folgen ... Das nennt man eine Revolution, und das heißt nicht, mit Worten spielen.“ (Dialog zwischen dem Facharbeiter Robert und dem Mädchen Catherine.)

„Der Krieg ist vorbei,“ von Alain Resnais. „Revolution: Eigenbewegung eines Körpers, der eine geschlossene, gekrümmte Bahn beschreibt und dabei in immer gleicher Reihenfolge dieselben Punkte durchläuft.“ (Dictionnaire Larousse, zitiert als Motto in: Claude Simon „Der Palast“.)

„Mahlzeiten“, von Edgar Reitz. Eine Reflexion über das Glück: Wie erkennt man das Unbekannte, das doch allein das Glück sein könnte, wenn der Blick darauf von Bekanntem geprägt ist?

Sehenswert:

„Töte Django“, von Giulio Questi. Ein Italo-Western mit surrealistischen Qualitäten, der erste sehenswerte überhaupt.

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