Die Europäer brauchen sich um ihre Lebensmittelversorgung kaum Sorgen zu machen. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ist in der Ernährungswirtschaft fast autark. Nur bei Fetten, die vor allem für die Margarineproduktion gebraucht werden, besteht eine größere Abhängigkeit von Importen. Mit dem Inkrafttreten des Gemeinsamen Agrarmarktes am 1. Juli ist somit ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsraum entstanden, in dem die Absatzchancen für Agrarexportländer – wie etwa Dänemark, USA aber auch Kanada oder Argentinien – stark gesunken sind. Fachleute befürchten sogar, daß die Agrarmarktordnungen zu einer europäischen Überproduktion führen.