Die Datenfernverarbeitung, bei der ein Computer von einem beliebigen Ort aus mit Hilfe eines Fernschreibers bedient werden kann, setzt sich mehr und mehr durch. Für diejenigen, die nur gelegentlich einen Elektronenrechner benutzen, ist diese Art der Datenverarbeitung von großem Vorteil. Man kann ein Fernschreibgerät für die Zeit der Computerbenutzung mieten, aber es muß an das Fernmeldenetz angeschlossen werden, und das ist kostpielig, zumal nicht nur die Installation bezahlt werden muß. Billiger wäre es, die Fernschreibverbindung mit dem Computer über das Telephon herzustellen.

Das ist jetzt mit einem vom Stanford Research Institute in Menlo Park (Kalifornien) entwickelten Zusatzapparat, dem Acustic Data Computer ADC 260, möglich. Er verwandelt Fernschreibsignale in Töne und umgekehrt. Der Benutzer ruft das Rechenzentrum an, und an beiden Enden wird daraufhin der Telephonhörer in eine hierfür vorgesehene Mulde eines ADC-Gerätes gelegt. Die den Fernschreibsignalen entsprechenden Töne werden telephonisch übertragen und am Computer wieder in Fernschreibsignale umgewandelt. Der gleiche Prozeß findet auch in umgekehrter Richtung statt, so daß der Benutzer die ebenfalls akustisch übertragenen Antworten des Computers als Fernschreiben erhält. –ow